Ein Jahr zwischen Koblenz und Köln
 



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17.08.10

Ich melde mich mal wieder, nach einer gefühlten Ewigkeit.
Im Moment lasse ich ein ganzes Jahr Revue passieren. Ja, es ist schon fast ein Jahr her, als ich mit der SAE angefangen habe und jetzt ist meine Zeit dort fast vorbei.
Ende der Woche muss meine Abschlussproduktion fertig sein und nächste Woche Samstag, habe ich praktische Endprüfung. Eine Woche darauf gibt es schon die Theoretische Endprüfung.
Irgendwie ging nun zum Ende hin doch alles Schlag auf Schlag.
Es ist verdammt viel passiert im letzten Jahr. Ich habe eine Menge neuer Menschen kennen gelernt, habe neue Freundschaften begonnen, andere beendet. Doch alles in allem bin ich fast am selben stand wie letztes Jahr. ich habe sogar fast wieder die selbe Frisur.
Ich sitze gerade, genau wie an dem Tag, als ich den Blog begann, im Zug von Köln nach Koblenz. Draußen ist es kühl und wolkig. Einzig die Uhrzeit ist ein wenig anders, gerade ist es halb 9.
Und doch glaube ich, dass ich mich im letzten Jahr verändert habe, wenn ich auch in vielerlei Hinsicht genauso bin wie vorher.
Ich habe gelernt zu vertrauen und zu misstrauen, ich bin selbstständiger geworden, natürlich habe ich auch viel über Tontechnik, Musik und Film gelernt ;D. Aber, ich bin immer noch verrückt, ich bin immer noch ein Kindskopf und mir sind die Menschen, die ich gern hab, das wichtigste.


Für mich ist Köln so langsam ein bisschen so etwas, wie eine 2. Heimat. Eigentlich kein Wunder, wenn man in einer Stadt mehr Zeit verbringt, als in der, in welcher man wohnt. Die Menschen hier sind zum größten Teil wirklich extrem nett und ich hatte hier bisher immer viel Spaß, wenn's auch mal stressig wurde.


Ich bin übrigens wieder auf meinem Paramore Tripp gelandet. XD Ich kann einfach nicht anders als diese Band zu lieben und Hayley ist nun wirklich einfach zu sehr Traumgirl für mich. XDDD


Mal schauen wie es um mich herum aussieht. In letzter Zeit habe ich mich wenig mit den Menschen um mich herum beschäftigt. Eigentlich ziemlich dumm, ich habe mich so sehr auf mich und meine Probleme versteift, dass ich gar nicht mitgekriegt habe, was um mich herum passiert. Das kommt davon, wenn man immer nur sich selbst sieht.
Auf der Bank neben mir, sitzt ein Herr, der irgendetwas aus einem Büchlein vorliest und das gelesene in ein Handy murmelt. Er scheint müde zu sein, denn er gähnt recht oft.
Um die 60, graues Haar, was nur noch spärlich auf seinem Kopf sitzt, ein hoch roter Kopf und ein Blick der Unzufriedenheit ausstrahlt.
Ob ich einmal so sein werde? Alt und unzufrieden?
Nein! Ich will etwas aus meinem Leben machen, ich werde das tun was ich möchte und werde damit glücklich sein! Das Jahr soll ja nicht umsonst gewesen sein.


Ich habe mir in den letzten Monaten wirklich viele Gedanken um die Zukunft gemacht und an manchen Tagen hatte ich einfach nur Schiss, vor dem was noch kommen wird.
Heute bin ich einfach offen und lasse mich ein wenig überraschen. Denn der Nachteil an der Angst ist, dass sie einem nur noch mehr Probleme macht. Ich darf nicht alles schwarz sehen, ich muss einfach positiv denken.
Eigentlich eine meiner Stärken… Ich kann mir Dinge so lange schön reden, bis ich's selbst glaube. XD
Zu dem alten Mann haben sich 2 junge Frauen gesetzt, wahrscheinlich Studentinnen. Das was ich bin, jung, aufstrebend und erwartungsvoll für die Zukunft.


Wenn ich so zurückblicke, ist in diesem Jahr so viel passiert, wie in noch keinem anderen zuvor. Viel Positives, aber natürlich auch einiges Negatives, wobei ich das Gefühl habe, dass mich das Negative eher getroffen hat, als das Positive. In der Tat, beschäftigen mich einige dieser Dinge noch immer ab und zu, was sich aber hoffentlich wieder ändert, sobald gewisse Umstände sich wieder verändern.


Seit einigen Wochen verspüre ich eine dauerhafte Müdigkeit. Liegt's daran dass ich zu viel auf einmal mache, oder dass mir einfach nur extrem viel Schlaf fehlt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber das wird sich ja bald rausstellen, denn die SAE dauert ja nicht mehr lange.
Da wären wir wieder bei dem Thema, nur noch circa 3 Wochen, dann ist alles vorbei.
Ich hoffe ich bleibe mit einigen weiter in Kontakt, das ist nämlich gar nicht so einfach, musste ich feststellen. Es ist ja schon schwer genug Kontakt zu halten, mit den Leuten die in meiner Nähe wohnen. Wie soll das erst gehen, mit Leuten die Weit weg wohnen?
Irgendwie habe ich ein Problem damit, mit Leuten, die ich in freier Umgebung kennengelernt habe, zu chatten und darüber Kontakt zu haben. Mit Leuten die ich im Chat kennengelernt hab, ist das alles kein Problem, mit denen kann ich ohne weiteres Kontakt halten, zumindest fällt mir das irgendwie leichter.


Für mich wirkt das alles noch sehr sureal, ich werde mich bald wirklich Tontechniker nennen dürfen o.o echt kurios diese Sache. Eigentlich fühle ich mich noch gar nicht wirklich so. Ich brauche wohl einfach noch eine Weile, bis ich das alles so verarbeitet habe und mich damit abfinden kann. XD



Ich habe eine Band gefunden, in der ich ursprünglich nur für die Technik verantwortlich sein sollte. Irgendwie endete das aber ganz anders als geplant o.O.
Während der 2. Probe, bei der ich dabei war, unterhielten wir uns über einige Sänger und ich sagte zu einem "Na ja, der wurde berühmt, weil er seien Lieder nich so singt *es vormach* sondern eher so *wieder vormach*" und plötzlich schaut mich der Schlagzeuger Dirk recht verwundert an und sagt: "Sag mal, haste Lust bei uns mal was zu singen?".
In diesem Moment war ich doch recht perplex, aber ich habe zugestimmt und mit mit ihnen ein Lied aus ihrem Repertoire gesucht und es gesungen. Aus ursprünglich einem Lied im Programm, wurden nun 3 Stück und nach der Winterpause werden es wohl noch einige mehr werden.


Ich freue mich sehr dass es so gekommen ist, so kann ich wenigstens meine Lust Live zu spielen befriedigen, wenn man schon so wenig gelüste befriedigen kann, auch wenn es nich ganz die Musik ist, die ich immer machen wollte. Aber es ist ein Anfang und ich hoffe es wird noch viel mehr. x3
Ich sagte schon zu unserem Keyboarder "Mein Traum wäre es jeden tag in einer anderen Stadt zu sein und ein Konzert zu spielen.", das überschnitt sich nicht wirklich mit seinen Wünschen, einmal im Monat zu spielen und davon leben zu können. XD
Aber das ist es halt was ich liebe, Musik und alles was mit ihr zu tun hat.


Ich hatte vielleicht bereits erwähnt, dass ich ursprünglich Tontechniker wurdet um besser in die Branche hereinzukommen und irgendwann als Musiker weiter machen zu können. Wäre schön wenn das so klappen würde, wenn ich auch den Traum eher etwas nach hinten verschoben habe, da er nicht wirklich realistisch wirkt, zumindest noch nicht. Schließlich weiß ja niemand, was die Zukunft so bringt. ;D

Zur Zeit fühle ich mich aber eher ausgelaugt und müde, ich muss mich wirklich jeden Tag quälen aufzustehen und in der Schule anzutanzen. Aber ich darf nicht so kurz vor dem Ziel aufgeben. Bisher habe ich immer alles, was ich angefangen habe, auch bis zum Schluss durchgezogen. Manches mehr, anderes weniger konsequent, aber ich habe es getan. So wird das hier auch sein! Ich werde zur Prüfung gehen und es schaffen.
Den Ehrgeiz durchzuhalten, hatte ich schon früher immer.
Ich war nie ein sportlicher Typ und Joggen bedeutete für mich immer Schmerzen und Atembeschwerden, aber wenn es mal im Sport Unterricht darum ging, habe ich das durchgezogen. Ich wollte nicht als einziger da stehen, der es nicht geschafft hat. Natürlich wäre ich nicht der einzige gewesen, der nicht durchgelaufen ist, aber ich habe es trotzdem getan, auch wenn ich danach 2 Tage Kopfschmerzen hatte.



Es ist verrückt, was ein Mensch alles so schafft, wenn er nur daran glaubt und sich selbst in den Hintern tritt. Man versteckt eine ganze Menge Reserven, die einen zu Höchstleistungen bringen können.
Doch momentan habe ich das Gefühl, alle meine Reserven aufgebraucht zu haben. Aber ich muss weitermachen, ich muss es schaffen. Alle zählen auf mich, meine ganze Familie steht hinter mir. Und auch ich selbst, könnte mir nicht mehr in die Augen sehen, wenn ich es nicht packen würde.
Manche würden das psychischen Druck nennen, ich nenne es Ansporn.
Ich weiß, ich bin etwas verrückt, aber das habe ich ja bereits gesagt! XD

5 vor halb 10, mein Tag ist so gut wie vorbei. 12 Stunden, wie sooft die letzten Wochen. Bald bin ich wieder zu Hause, aber im Kopf steck ich schon wieder in Köln und arbeite irgendwas durch.

Nun denn, liebe Leser, es war schön mal wieder geblogt zu haben, ich hoffe wir schreiben uns noch einmal! =3

17.8.10 23:48
 


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